Habemus MacBook

Auf Hardware warten kann schrecklich sein. Wenn man sie braucht. Mein Plan, auf aktualisierte MacBook Pros zu warten, ist inzwischen verworfen und ich sitze hier vor einem shiny weißen Mac Book. Angesichts der familieninternen Weitergabepläne nach meiner Rückreise reicht das auch völlig aus. Bis dahin muss ich mich eben mit einem manchmal langsameren Aperture abfinden. Insgesamt ist es wirklich ein schickes Teil.

Apple mall store typical front

Apple Store Vancouver Pacific Center

Apple-Store-Mitarbeiter ähneln übrigens Fast-Food-Verkäufern. Darf es noch Apple Care dazu sein? Oder eine One to One Mitgliedschaft? Bei beidem musste ich den Experten leider enttäuschen.
Was dagegen unaufdringlicher lief, war mein Wunsch nach einer deutschen Tastatur. Hier hatte ich mich einige Male informiert und habe auf jede Anfrage eine andere Antwort bekommen. Von “gar nicht möglich” über “nur telefonisch” bis zu dem Angebot, für das ich mich letztendlich entschieden habe: “Mac Book sofort mitnehmen, Tastatur wird bestellt und kostenlos ausgetauscht”. Es wurde mir eine Wartezeit von zwei bis acht Wochen vorhergesagt. Drei Tage später kam dann der Anruf, dass die bestellte Tastatur da sei. Erster Versuch für den Austausch: Samstag mittag. Schnell mal auswechseln geht leider nicht, einfach zu viel los. Nach etwas mehr verhandeln und geheimnisvollen Gesprächen mit den Hardwarewichteln, wurde mir dann ein Genius Bar Termin für Dienstag vorgeschlagen, so dass ich den Computer am selben Tag wieder mitnehmen könnte. Klang gut und so ist es dann auch abgelaufen. Zufällig (oder absichtlich?) war ein deutscher Genius für mich zuständig.
Servicemäßig hat das schon alles sehr gut funktioniert. Personal, das wirklich versucht, eine akzeptable Lösung für einen zu erreichen (und dabei noch so viele Dollars, wie möglich über die Ahorn-Theke fließen zu lassen).

Da meine Finger jetzt etwas entspannter tippen können, wäre es jetzt theoretisch auch wieder möglich, richtige Beiträge hier zu verfassen. Wir werden sehen, was sich ergibt…

Morning

Nicht der Rede wert

Werter verbliebener Besucher dieses Blogs,

seit gut zwei Wochen weile ich nun schon im oft regnerischen Westkanada und hätte durchaus einige Dinge zu vermelden, die auch hier nicht fehl am Platze sein würden.
Da ich aber im Moment nur meinen mobilen Begleiter, das iPhone, zur Hand habe und meine Daumen durch das tägliche tippen schon genug gescholten sind, wird es wohl noch etwas dauern, bis hier Bilder und Berichte zu sehen sind.
Da die netten Herren in Cupertino sich im Moment auch reichlich Zeit mit der Veröffentlichung eines neuen MacBook Pros lassen, könnte dieser Zustand auch noch eine Weile andauern. So bald Neuigkeiten von der Macfront zu vermelden sind, werde ich mich dann richtung lokalem Mall Apple Store aufmachen und versuchen, solch eine portabele Rechenmaschiene zu erstehen.
In der Zwischenzeit müsste sich der gewandte Leser dann mit meinen unterhaltsamen, oftmals etwas seltsamen Formulierungen begnügen, die ich vor lauter Englisch sprechen noch nicht verlernt habe.

Ach übrigens…

Kanada-FlaggeFlickr: Polifemus

Ehm, hab ich hier noch gar nicht erwähnt: Ab morgen früh bin ich für die nächsten fünf Monate ganz in der Nähe von Vancouver in Kanada.

Die Chancen stehen gut, dass während dieser Zeit auch der ein oder andere Blogeintrag entsteht.

Also vorbeischauen und Analytics klingeln lassen.

[iPhone] Reeder

Das beige Layout geht in Ordnung.

Wenn ich mal Geld für eine iPhone-App ausgebe, will das schon etwas heißen. Bis ich mich für Tweetie 2 entschieden habe, habe ich etliche kostenlose Twitter Clients ausprobiert.
Bei Feedreadern war es ähnlich. Weder “NetNewsWire 1/2″, noch “MobileRSS”, noch “Readello” konnten meine zur Zeit knapp 85, in Ordner sortierten, Feeds problemlos anzeigen, ohne dabei abzustürzen oder einzufrieren. Über das laden der neuen Einträge bin ich nur selten hinaus gekommen.

Etwas besser sieht es bei “Reeder” aus, in den ich, nach den vielen positiven Meinungen im Netz, 2,39€ investiert habe. Auch dieser Kandidat neigt dazu, beim holen von neuen Beiträgen etwas zu ruckeln, sobald alle neuen Nachrichten da sind, lässt es sich jedoch entspannt durch die Meldungen blättern. An Abstürze kann ich mich nicht erinnern.
Die üblichen Sharing-Funktionen sind natürlich auch vorhanden (Instapaper, Twitter, etc.), wobei ich hiervon selten Gebrauch mache.
Viel interessanter ist das durchdachte Bedienkonzept: Artikel lassen sich schnell als ungelesen markieren (nutze ich oft für Flashvideos, die ich mir unterwegs nicht ansehen kann) oder mit einem Stern versehen. Da ich die Sharing-Funktionen des Google Reader selbst nicht benutze, kann ich hierzu nicht viel sagen, sie scheinen jedoch auch implementiert zu sein.

So lässt sich wenigstens die nötigste Feedleserei wieder auf dem Mobiltelefon erledigen.
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[Mac] Ohnmächtiger Finder

Kurzer Mac-Notfalltipp zwischendurch:

Ein Finder, der zwar anscheinend irgendwie läuft, aber plötzlich keine neuen Fenster öffnen will und sich weder in der Aktivitätsanzeige noch im Terminal neustarten lässt, ist schon etwas irritierend .
Bei mir hat es geholfen die externe Firewire-Festplatte, die noch angeschlossen war, einfach auszumachen, die folgende “nicht Ausgeworfen”-Meldung hat den Finder wieder zum Leben erweckt.

Your Worst Shot 2009

Die besten und spektakulärsten Bilder des Jahres gibt’s überall, viel spannender sind da die schlechtesten Bilder diverser Flickr-Fotographen, die in diesem Thread gesammelt werden.

(via Flickr Blog)

London: Tag 7&8

Es ist jetzt schon wieder etwas länger her, aber der Vollständigkeit halber hier noch kurz die Ereignisse der letzten zwei Tage in London (so weit ich mich erinnern kann):

Am letzten kompletten Tag in London stand morgens zu erst der Bahnhof King’s Cross mit Umgebung auf dem Programm, sehr touristenmäßige Fotos an Gleis 9 3/4 eingeschlossen. Mit dem Bus ging die Reise dann weiter in die typischen Shoppingstraßen, wo ich mich zum Beispiel bei H&M eingekleidet habe. “Liberty’s” wurde ein Besuch abgestattet und dann ging es noch ein Mal Richtung “Harrods” um noch einige Mitbringsel zu besorgen. Dazwischen waren wir nochmals im Apple Store. So geht der Tag dann auch schnell vorbei und man fällt müde ins Bett.

Der nächste Tag besteht dann eigentlich nur noch aus Rückflug und dem weg dorthin. Zu erst Tube, dann 1,5 Stunden Bus, dann warten und dann pünktlich ankommen, es gibt sonst eigentlich nichts dazu zu erzählen.

Das war also die Woche in London. Jetzt wieder zurück zum normalen Bloggeschehen…

London: Tag 6

Am sechsten Tag in London kann es langsam schon etwas dauern, bis man einen Plan findet, was man denn an diesem Tag machen möchte. Die größten Touristenatraktionen sind abgegraßt und man sucht alternativen.

Wir haben uns dann für das “Victoria and Albert Museum” in der Nähe des Hotels entschieden. Das Museum beherbergt eine bunte Sammlung an Kunstgegenständen aus verschiedenen Epochen und ist, wie ich als nicht-Kunst-Fan finde mittelmäßig interessant. Da auch hier der Eintritt frei ist, schadet es nicht mal vorbei zu schauen.

In der Nähe dieses Museums befindet sich auch die Royal Albert Hall, eine äußerst anschauliche Veranstaltungshalle. Hier haben wir auch einen weiteren Geocache gesucht und auch gefunden. Die Suche nach noch mehr Caches hat uns dann wieder in die Kensington Gardens geführt, diesmal jedoch in eine andere Ecke des Parks. Ein mal durch den Park gelaufen sind wir dann noch etwas orientierungslos durch Paddington gewandert, bis wir dann einen passenden Bus gefunden haben, der uns zurück bringen sollte.

So waren wir dann ziemlich früh wieder am Hotel, wollten aber nicht wieder raus, da das Wetter inzwischen eher unbequem war. Also haben wir im Hotelrestaurant zu Abend gegessen und noch den Transfair zurück zum Flughafen gebucht.

Der letzt Tag in London heute, scheint aber wieder etwas spannender zu werden, erlebnisstechnisch…

London: Tag 5

Der fünfte Tag in London begann mit Tube fahren richtung Süden. Bis zur Station “Mansion House”, um genauer zu sein. Von dort ging es zu Fuß über die Millenium Bridge, jene Brücke, die nach ihrer Eröfnnung 2000 gleich wieder geschlossen werden musste, weil sie angefangen hat zu schwingen. Auf der anderen Seite der Brücke befindet sich dann das Museum “Tate Modern”, gefüllt mit moderner Kunst. Der Eintritt ist frei. Zwichen den Exponaten lassen sich leicht einige Stunden verbringen. Als Abschluss des Besuchs lohnte sich dann auch der Eiskaffe im Restaurant des Museums, denn von dort hat man einen tollen Blick auf die Stadt.

Danach machten wir uns zurück auf den Weg über die Brücke richtung “St. Paul’s Cathedral” und von dort aus mit dem Bus nach “Covent Garden”, wo sich die Touristenflut sammelt. In den kleinen Gässchen habe ich einen Grafikladen gesucht und zwei Sketchbooks erstanden.

Durch die Einkaufsstraßen ging es dann zurück richtung Untergrundbahn und ins Hotel, wo noch ein Gutschein für einen Nachmittagstee einzulösen war.

Abends dann noch ein Besuch in “Kensington” und den “Kensington Gardens”, wo ich auch den ersten Geocache in London gefunden habe. Essen suchen im Wholefoods und dann zurück ins Hotelzimmer.

Ein Tag der schnell vorbei gegangen ist und ziemlich interessant war.